Rechtlicher Rahmen

Im Oktober 2009 hat die Hamburgische Bürgerschaft beschlossen, dass auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf das Recht haben, allgemeinbildende Schulen zu besuchen. Sie können so gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf lernen. Dieser Anspruch ist in einer Neufassung des §12 HmbSG schriftlich verankert worden und gründet auf dem Übereinkommen der Vereinten Nationen vom 13. Dezember 2006 über die Rechte der Menschen mit Behinderung. „Zentrales Anliegen der Behindertenrechtskonvention in der Bildung ist die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in das allgemeine Bildungssystem und damit auch das gemeinsame zielgleiche oder zieldifferente Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen (vgl. Art. 24 Abs.1 VN-BRK) in der allgemeinen Schule.“1

1 Pädagogische und rechtliche Aspekte der Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom 13. Dezember 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention – VN-BRK) in der schulischen Bildung

(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.11.2010)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.